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Firma Kempf ist ein wichtiger Arbeitgeber
thumb_joachim_hoerster.file.84787.402.171.jpgErweiterung Fahrzeugbauer stellt sich nach neuen Investitionen Politikern vor. M Bad Marienberg. Die CDU-Mandatsträger aus dem Stadt- und dem VG-Rat Bad Marienberg haben mit dem Bundestagsabgeordneten Joachim Hörster die Firma Kempf Fahrzeugbau in deren Bad Marienberger Produktionsstätten besucht. Geschäftsführer Norbert Kempf und Fahrzeugbauingenieur Daniel Dreßler stellten den Besuchern die Firmengeschichte vor. Das Familienunternehmen ist im Jahr 1950 von dem gelernten Schlosser Walter Kempf gegründet worden. Derzeit sind am Standort Bad Marienberg rund 120 Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist die Firma ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Mit der Errichtung der neuesten Fertigungshalle, die 80 mal 100 Meter umfasst, steht eine Gesamtproduktionsfläche von mehr als 13 300 Quadratmetern zur Verfügung. Des Weiteren sind in einem Zulieferbetrieb in Polen 90 Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommen mit der eigenständigen Kempf-Reparatur GmbH in Nisterau weitere 40 Beschäftigte.

Den CDU-Fraktionssprecher im VG-Rat, Bernd Weber, freute es zu hören, dass in der Gesamtbelegschaft mehr als 25 Auszubildende beschäftigt sind. Laut Geschäftsleitung sollen diese „bei entsprechend qualifiziertem Abschluss“ weiterbeschäftigt werden. Norbert Kempf erklärte die Firmenphilosophie: Demnach sieht das Unternehmen in der eigenen Ausbildung die beste Garantie dafür, die spezifischen betrieblichen Arbeitsabläufe auch langfristig zu sichern. Bedingt durch die neuen Fertigungshallen, können jetzt große Fahrzeugstückzahlen in Serien- oder Einzelfertigung insbesondere als Sonder- oder Nischenlösung für die Transportgewerbekundschaft gebaut werden. Daniel Dreßler hob hervor, dass das Exportgeschäft von derzeit 35 Prozent verstärkt ausgebaut werden soll.

Der Bundestagsabgeordnete Hörster gab seiner Bewunderung für die Brüder Heinz und Norbert Kempf Ausdruck: Sie hätten in der zurückliegenden wirtschaftlich schlechteren Zeit den Mut gehabt, am Standort Bad Marienberg längerfristige Arbeitsplätze zu schaffen und somit vorausschauend in die moderne Fertigungsstraße und umweltfreundliche Lackieranlage investiert. Begeistert waren die Besucher auch von der Neufahrzeug-Auslieferungshalle.

Zum Abschluss des Besuchs bedankte sich CDU-Stadtratsmitglied und neuer städtischer Fraktionssprecher Jochen Schneider für die informative Betriebsführung. Er schloss mit dem Wunsch, dass weiterhin auf allen Straßen Fahrzeuge mit dem markanten Aufdruck „Kempf“ zu sehen sind.

Quelle: Westerwälder Zeitung vom Dienstag, 27. Dezember 2011, Seite 27